INIT - Innovation in Traffic Systems AG

Die Transparenz im Unternehmen erhöhen

Die INIT Innovation in Traffic Systems AG hat durch den Einsatz von Microsoft Dynamics AX die IT-Umgebung in ihren Gesellschaften vereinheitlicht, bislang isolierte Geschäftsprozesse integriert und damit die Transparenz im Unternehmen erhöht. Insbesondere wurde die Liefertreue und die Termineinhaltung bei den Projekten durch den beschleunigten Informationsfluss verbessert.

Unternehmen

Mit den Geschäftsbereichen Telematiksoftware und Services sowie mobile Telematik- und elektronische Zahlungssysteme verfügt INIT als weltweit einziger Anbieter über ein Produktportfolio, das sämtliche Anforderungen des Öffentlichen Personenverkehrs erfüllt. Und die sind sehr speziell, denn INIT agiert in 16 Ländern. Das Unternehmen, das 1983 gegründet wurde und heute weltweit über 250 Mitarbeiter beschäftigt, hat in den letzten sieben Jahren den Umsatz auf 46,8 Mio. Euro mehr als verdoppelt.

Dieses schnelle Wachstum ging einher mit der Gründung von zahlreichen neuen Standorten und Auslandsgesellschaften und führte zu einer heterogenen Systemlandschaft mit zahlreichen Insellösungen, Standardprogrammen und Eigenentwicklungen. „Unsere größte Schwachstelle war die fehlende Integration aufgrund von Insellösungen“, sagt Dipl.-Ing. Harald Beuter, Information Technology Telematic Software and Services. Darum sollte eine neue Lösung eingeführt werden, die die Datenintegrität gewährleistet, die Prozesse beschleunigt und die Transparenz verbessert. Im Frühjahr 2002 begann die Suche nach einem einheitlichen IT-System. Neben einer Webrecherche wurde auch Fachliteratur studiert sowie die Erfahrungen von Kollegen einbezogen. In einer ersten Selektion wurden sechs IT-Systeme ausgewählt, mit denen sich das Auswahlteam näher beschäftigte. Nach der ersten Präsentationsrunde blieben noch drei Systeme übrig: Microsoft Dynamics AX, NAV und SAP. Die drei Systeme wurden in Workshops von den INITVerantwortlichen und Key-Usern kritisch unter die Lupe genommen. Das neue IT-System sollte international einsetzbar sein und neben einem flexiblen und leistungsstarken Projektmodul eine moderne Programmiersprache sowie ein gutes Framework besitzen. Auch eine kurze Einführungszeit war wichtig. „Aufgrund der modernen Technologiebasis haben wir uns dann für Microsoft Dynamics AX entschieden. Und mit Qurius haben wir auch gleich einen Dynamics- Partner in unserer Nähe gefunden,“ erklärt Harald Beuter.

Sukzessive Implementierung

Die Implementierung sollte in mehreren Stufen erfolgen. Zunächst wurde mit dem Jahreswechsel 2002/2003 die Finanzbuchhaltung umgestellt. Im Laufe des Jahres 2003 erfolgte dann die Implementierung weiterer Module: Debitoren und Kreditoren, Personal sowie Materialwirtschaft und Projektverwaltung. Am 1. Januar 2004 wurden dann auch dieseApplikationen auf einen Schlag auf das neue System umgestellt. „Die Abbildung der INIT-Prozesse auf Microsoft Dynamics AX war nicht immer ganz einfach. Auch war die Belastung und Verfügbarkeit der Key-User ein Problem“, berichtet Harald Beuter rückblickend. Bei INIT wurde von den Qurius-Consultants im Wesentlichen der AX-Standard implementiert. Für die Abbildung der Aufträge aus Kundensicht wurde von Qurius ein neues Axaptamodul „Leistungsverzeichnis“ entwickelt, das vollständig in das Projektmodul integriert ist. Weitere Anpassungen waren bei den Berichten erforderlich.

Effizienzsteigerung durch Vernetzung

Das System läuft auf einem Applikationsserver, der mit dem Betriebssystem Windows Server 2000 arbeitet. Die Datenbank Microsoft SQL-Server 2000 ist auf einem zweiten System installiert. Daran angeschlossen sind zwei Server für den Com-Connector sowie den Intranet- Server für die harePoint-Umgebung. Mit dem CRM- und Servicemodul wurde das System 2005 im Hinblick auf eine optimalere Kundenbetreuung erweitert. Letztes Jahr kam dann die Kostenrechnung hinzu. Zur Optimierung der Lagerwirtschaft wurden mobile Barcode-Scanner an das System angebunden; mit dieser Lösung wird der gesamte Warenfluss abgebildet. Die Arbeitsabläufe vom Lager bis zum Versand und vom Vertrieb bis zum Service sind nun durchgängig vernetzt; der Informationsfluss wurde erheblich verbessert. 40 der 200 Mitarbeiter in Deutschland arbeiten derzeit mit dem System, in den USA sind es 10 von 40. In vielen Bereichen wurde eine Effizienzsteigerung erreicht:

• In der Buchhaltung entsteht, insbesondere durch Integrationsbuchungen, eine große Zeitersparnis.

• Das Controlling freut sich über die schnellere Abschlusserstellung.

• Die produktiven Bereiche profitieren von der erhöhten Transparenz, aber auch durch vereinfachte Arbeitsabläufe.

• Einkauf, Projektabwicklung, Versand und Reparaturservice arbeiten jetzt Hand in Hand.

• Der Vertrieb kann die rund 300 nationalen und internationalen Kunden intensiver betreuen und schneller Auskünfte über Liefertermine erteilen.

• Das Management erhält weltweit aktuellste Zahlen und Analysen über Umsatz, Auftragseingang und andere Kennzahlen zur Steuerung und Entscheidungsfindung.

„In der von uns genutzten Softwareversion 3.0 fehlt uns nur ein Versionsmanagement für die Entwicklung, ansonsten erfüllt Microsoft Dynamics AX genau unsere Ansprüche“, lobt Harald Beuter.

 

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